Grundstücks- und Immobilienrecht

Die Kanzlei Limmer.Reutemann - Rechtsanwälte ist Ihr Partner im Immobilienrecht in Augsburg.

Grundstücks- und Immobilienrecht

Ihre Rechtsanwälte für Immobilienrecht in Augsburg

Das Grundstücksrecht bzw. das Immobilienrecht behandelt die Problemkreise rund um den Erwerb, den Verkauf und den Gebrauch von Grundstücken, Häusern und Wohnungen. Wir bieten eine umfassende Beratung und Vertretung in allen Rechtsgebieten im Zusammenhang mit der Immobilienwirtschaft.

Unsere Anwälte betreuen Sie insbesondere bei allen Formen des Immobilienkaufs oder -verkaufs, gleichgültig, ob es sich um eine Einzelimmobilie, eine umfangreiche Immobilientransaktion oder eine Beteiligung an einem Immobilienfond handelt.

Eng mit dem Grundstücks- und Immobilienrecht verbunden ist oftmals das Maklerrecht. Hier prüfen wir für Sie, ob Verpflichtungen oder Ansprüche aus Makleraufträgen aufgrund des Verkaufs von Immobilien (z. B. Provisionsansprüche) bestehen.

Im Folgenden finden Sie einen Auszug über die Bereiche im Grundstücksrecht/Immobilienrecht, innerhalb derer wir für Sie als Käufer/Verkäufer gerne tätig werden:

Notarieller Kaufvertrag

Ein Kaufvertrag über ein Hausgrundstück oder eine Eigentumswohnung bedarf im Immobilienrecht grundsätzlich einer notariellen Beurkundung. Der Kaufvertrag sollte vor der Beurkundung jedoch von einem Rechtsanwalt überprüft bzw. vorbereitet werden. Gerne übernehmen wir für Sie die Vertragsprüfung bzw. Vertragsgestaltung.

Die Auflassung

Im Immobilienrecht wird die zur Übereignung eines Grundstücks oder einer Eigentumswohnung erforderliche Einigung zwischen Verkäufer und Käufer Auflassung genannt. Die Auflassung muss bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile vor einem Notar erklärt werden. In Vorbereitung auf den Notartermin übernehmen wir alle Formalitäten für Sie.

Die Vormerkung

Eine Vormerkung im Grundbuch dient dazu, den Anspruch des Erwerbers auf die Eigentumsübertragung bzw. Rechtsänderung an einem Grundstück zu sichern. Eine Verfügung, die der Eigentümer nach der Eintragung der Vormerkung über das Grundstück oder ein Recht am Grundstück vornimmt, ist dann insoweit unwirksam, als sie den Anspruch des jeweiligen Vormerkungsinhabers vereitelt oder beeinträchtigen würde. Wir beraten und vertreten Sie zu allen Fragen zur Vormerkung.

Die Grundbucheintragung

Zur Übertragung des Eigentums an einer Immobilie bzw. eines Rechts an einer Immobilie ist i.d.R. neben der Einigung der Vertragsparteien über die Rechtsänderung zudem die Eintragung in das Grundbuch erforderlich. Erst mit der Eintragung ist die Rechtsänderung vollzogen. Die Erforderlichkeit einer Vormerkungseintragung wird dadurch verständlich. Kontaktieren Sie uns, wenn es hier zu Problemen kommt.

Das Vorkaufsrecht

Im Immobilienrecht kann von einem sog. Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht werden. Es ermöglicht dem Berechtigten, für den Fall, dass ein Grundstück an einen Dritten verkauft wird, sein Vorkaufsrecht innerhalb einer bestimmten Frist geltend zu machen und einen Kaufvertrag mit dem Verkäufer zu schließen. Nicht selten kommt das gesetzliche Vorkaufsrecht des Mieters bei der Umwandlung einer Wohnung in eine Eigentumswohnung und deren Verkauf zu tragen. Auch in diesem Bereich sind wir gerne für Sie tätig.

Die Hypothek und die Grundschuld

Zur Sicherung eines Darlehens wird im Immobilienrecht, i.d.R. eine Grundschuld oder eine Hypothek bestellt und in das Grundbuch eingetragen. Führt der Darlehensnehmer das Darlehen nicht vertragsgemäß zurück, so kann sich der Darlehensgeber aus dem Erlös des Grundstücks befriedigen. In der Praxis geschieht dies durch ein Zwangsversteigerungsverfahren. Der Unterschied zwischen einer Hypothek und einer Grundschuld liegt darin, dass eine Hypothek vom Bestehen der zu sichernden Forderung abhängig ist, während die Grundschuld selbst dann weiterbesteht, wenn das zu sichernde Darlehen getilgt ist. Die Grundschuld kann dann etwa zur Sicherung anderer Darlehen herangezogen werden. Ihre Anwälte beraten Sie umfassend zu den Themen Grundschuld und Hypothek. Kontaktieren Sie uns.

Die Zwangssicherungshypothek

Ein weiteres Sicherungsmittel bietet eine sog. Zwangssicherungshypothek. Hier ist die Ausgangslage jedoch regelmäßig eine andere. Die Eintragung der Zwangssicherungshypothek setzt keine vorherige Einigung zwischen dem Schuldner und dem Gläubiger voraus. Der Gläubiger ist hier bereits in Besitz eines vollstreckbaren Titels (z.B. eines Urteils auf Zahlung) gegen den Schuldner. Zur Sicherung dieses vollstreckbaren Titels kann der Gläubiger die Eintragung einer Zwangssicherungshypothek an einem Grundstück des Schuldners beantragen und dann nötigenfalls die Zwangsvollstreckung in Form einer Zwangsversteigerung betreiben. Gerne werden wir auch hier für Sie tätig.

Grundbuchberichtigung

Im Grundstücksrecht kommt es vor, dass die Eintragungen im Grundbuch nicht der tatsächlichen Rechtslage entsprechen. In diesem Fall steht dem tatsächlich Berechtigten ein Anspruch auf Grundbuchberichtigung zu. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie in diesem Bereich ein entsprechendes Anliegen haben.

Ebenso sind wir Ihr kompetenter Partner, wenn es um sonstige Rechtsfragen zum Kauf und Verkauf von Grundstücken und Immobilien geht.